Jonas Fritsch (parteiloser Bundestagskandidat) zu Besuch bei Bürgermeister Wagner in Hambrücken

Das durchaus lockere Gespräch begann mit einer Vorstellung seitens des jungen Bundestagskandidaten und Wagner war sehr daran interessiert, wie er dazu kam, sich in so jungen Jahren und dann auch noch parteilos für den Bundestag aufstellen zu lassen. Fritsch erzählte ihm, dass er abseits von parteipolitischen Interessen und dem Einfluss von Lobbys oder Spendengeldern agieren will. Die jungen Leute seien in der Politik und vor allem dem deutschen Bundestag absolut unterrepräsentiert laut Fritsch. Der 23-jährige, der da er keiner Partei angehört, ganz unten auf dem Wahlzettel zu finden ist, wollte aber natürlich auch etwas über Hambrücken wissen und mit welchen Themen sich Wagner derzeit befasst und was er von einem möglichen Bundestagsabgeordneten erwartet.

Dieser nannte ihm unter anderem das Anliegen, dass zu viel Bürokratie und Regularien die Arbeit in den Kommunen erschwert und dass man hier einen klaren Fokus legen sollte. Des Weiteren berichtete der Rathauschef von den neuen Bushaltestellen, die nun barrierefrei sind.

Das nächste Thema über welches Wagner informierte, war das Neubaugebiet Brühl und die Umsiedlung der geschützten Zauneidechse und der Käferbäume. Fritsch, der sich neben Klimaschutz und Digitalisierung vor allem für die junge Generation und deren Anliegen einsetzten möchte, fragte auch nach Kindergarten und erfuhr hier über den neuen Waldkindergarten.

Darüber hinaus sprach der junge Kandidat den Bürgermeister auf die gesperrte Hauptstraße an, die ihm auf dem Weg zum Rathaus aufgefallen war. Hier holte der Bürgermeister etwas weiter aus und sprach auch die Problematik mit dem erhöhten Aufkommen von LKWs in Hambrücken an.

Zuletzt erläuterte der Student dem selbst erst vor einem Jahr ins Amt gewählten Wagner, wie er versuche Wahlkampf zu betreiben und stellte ihm unter anderem seine Auftritte auf den sozialen Medien vor, die der junge Kandidat nicht nur mit politischen Themen füllt, sondern auch versucht mit Spaß und Humor, wichtige Anliegen auch den bisher wenig interessierten schmackhaft zu machen.

Nach etwas über einer Stunde im Rathaus bedankte sich Fritsch beim Bürgermeister für die Einblicke und das nette Gespräch und machte sich wieder auf den Rückweg.