Parteiloser Bundestagskandidat Fritsch bei Bürgermeister Kappenstein - "Backfischfest immer ein Highlight gewesen"

 Zu einer Vorstellung beim ansässigen Bürgermeister Kappenstein, ging es für den parteilosen Kandidaten Fritsch in die Enderlegemeinde. Wie zumeist, wenn er Leuten von seiner Kandidatur für den Bundestag erzählt, begann Fritsch mit der Aufklärung, wie er dazu kam und was ihn antreibt. „Die Jugend vertreten und der Zukunft eine Stimme geben. Es gibt viel zu wenig junge Menschen in der Politik und unsere Interessen werden nicht gehört. Das will ich ändern.“, so Fritsch. Was zunächst als eine unsinnige Idee erschien, entwickelte sich mit der Zeit zu einem ernsten Gedanken und jetzt steht der 23-Jährigee auf dem hiesigen Wahlzettel. 

Von Kappenstein wollte Fritsch erfahren, der selbst in Hockenheim wohnt und aufgewachsen ist, was die aktuellen und brisanten Themen in der Enderlegemeinde sind.  Kappenstein nannte hier die Kindergartenplätze, auf welchen jedes Kind einen Anspruch hat. Zwar schaffe man immer wieder neue Plätze und Gruppen, aber manchmal gibt es auch einen unerwarteten Andrang. Ein weiteres Thema, welches im Laufe des Gesprächs aufkam, war die Digitalisierung und der Online-Unterricht, wobei Fritsch selbst einige Anekdoten aus seinem Studium und den anfänglichen Schwierigkeiten berichtete. Beide waren sich einig, dass nicht nur in dieser Hinsicht, die Corona und Lockdown-Zeit doch für einige Erkenntnisse gesorgt hat. 

Des Weiteren wollte der Kandidat wissen, wie sich Jugendliche politisch in Ketsch einbringen können und welchen Beitrag der Ketscher Jugendbeirat leistet. Hier versicherte der Bürgermeister, dass er das immer sehr unterstütze und die Anliegen der Jugendvertretung auch nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern diese auch wenn möglich berücksichtigt werden.  Aus einem Zeitungsartikel vernahm Fritsch zuletzt, dass der Badestrand an der Hohwiese dieses Jahr definitiv geschlossen bleibt und erfragte die genauen Hintergründe beim Rathauschef und dieser erläuterte, wie es dazu kam und was denn genau die Problematik war. Ein weiteres Thema, für welches der junge Hockenheimer auch aus persönlichen Gründen Interesse zeigte, war das Ketscher Backfischfest. Hier musste Kappenstein allerdings mitteilen, dass es dieses in diesem Jahr leider nicht stattfinden wird. Das verstand Fritsch natürlich und sieht dies auch für absolut richtig an, aber dennoch meinte er: „Schade, das Ketscher Backfischfest war immer so ein Highlight im Jahr, vor allem für Jugendliche denke ich. Das es nun dieses Jahr wieder nicht stattfindet ist traurig und raubt vielen bestimmt ein paar großartige und witzige Erinnerungen, wie ich sie schon gesammelt habe.“ 

Nach gut 45 Minuten bedankte sich Fritsch für die Zeit und die Erkenntnisse über die Gemeinde Ketsch. Zudem versicherte der 23-Jährige mit einem Augenzwinkern, auf die Bitte des Bürgermeisters, dass er Ketsch, falls er es denn tatsächlich nach Berlin schafft, nicht vergessen soll: „Auf keinen Fall, allein wegen dem Backfischfest muss ich doch nächstes Jahr wieder vorbeikommen.“