Jonas Fritsch macht halt in Reilingen – parteiloser Bewerber Fritsch am Start bzw. am REWE Parkplatz

Am Samstag war der parteilose Kandidat Jonas Fritsch neben dem REWE-Parkplatz an der Hauptstraße präsent. Mit einem Stehtisch und einem mobilen, aufziehbaren Aufsteller stand der 23-Jährige an der Hauptstraße zu Beginn noch mit den Ortsmitgliedern einer großen Partei. Da er selbst jedoch keiner Partei angehört, ist er ganz unten auf dem Wahlzettel zu finden und hat sich für das Kennwort: „Die Zukunft am Start“ entschieden.

Fritsch hat schon einige Stationen auf seiner Wahlkreis-Tour hinter sich und will damit allen Bürgern aus dem Wahlkreis die Möglichkeit geben, ihn auch persönlich kennen zu lernen, da er für die meisten zuvor wahrscheinlich ein Unbekannter war. Des Weiteren stellen solche Bürgerbegegnungen großartige Gespräche über lokale Anliegen aber auch aktuelle bundes- und weltpolitische Ereignisse in Aussicht so der Kandidat. Das größte Thema an diesem Tag war jedoch die Show „ZDF Magazin Royal“ mit Jan Böhmermann. In dieser war nämlich der hiesige Bundestagsabgeordnete Olav Gutting thematisiert worden. Diese Mal ging es nicht direkt um die Aserbaidschan-affäre, sondern darum, dass er seine eigene Wikipedia-Seite bearbeitet. Nachzusehen ist die ganze Folge hier (- ab Minute 5:50).

Den größten Spaß machte sich Böhmermann jedoch aus einem Video welches Gutting zur Bewerbung zum CDU-Vorstand erstellt hatte, worin er einen Vergleich zwischen der Partei den Grünen und einer Wassermelone herstellt.

Fritsch griff das auf und besorgte eine Wassermelone im REWE nebenan und platzierte Sie plakative auf seinem Stehtisch, um die Unzufriedenheit mit dem bisherigen Wahlkreisvertreter zu symbolisieren.

Generell ist er unzufrieden mit der aktuellen Form, wie Politik gemacht wird, und findet, dass es viel zu wenig junge Menschen ins Parlament schaffen und es frische Impulse braucht.

Fritsch setzt bei seinen Infoständen auch voll auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung. „Das Handy bringen alle schon mit aber solche Papierflyer überleben höchstens die ersten zwei Mülleimer“, so Fritsch, der eingefahrene Wahlkampftaktiken und Dinge, „die man schon immer so gemacht hat“ kritisch hinterfragt.

Aus ebendiesen Gründen entschied er sich auch, komplett auf Plakatwerbung zu verzichten und Anstatt eines Flyers-kann man bei ihm einfach einen QR-code scannen.

Falls man ihn noch nicht kennt, kann man sich über den jungen Direktkandidaten informieren und auch digital in Kontakt treten. Das geht am einfachsten über seine Kanäle auf den sozialen Medien oder auf seiner Webseite, jonasamstart.de, wo man weitere Informationen zu seinem Wahlprogramm und seiner Person findet.